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Samstag, 26. Mai 2012

Die Schaf-Story Teil -sieben-

 Spinnst du?

Ja, ich spinne! Mit dieser Antwort rechnen nicht viele. ;)

Und ich muss sagen, spinnen ist echt witzig. Gar nicht so einfach wie es aussieht, aber es macht ganz viel Freude. Vorallem wenn man weiß, dass es die Wolle, vom eigen Schaf ist, die man verpspinnt.

Zugegeben, ich bin noch kein Profi und die Wolle, die ich spinne könnte als "Effekt-Garn" verkauft werden, aber ich finde sie schön.

Nach dem spinnen, verzwirnt man zwei Fäden miteinander. Somit reißt die Wolle nicht so schnell.

Ein paar Farbexperimete habe ich auch schon gewagt. 

Gelernt habe ich das Spinnen übrigens von den Omis aus der Spinnstube Höpfingen. Jeden 2. Donnerstag im Monat treffen sie sich zum spinnen, stricken und erzählen. Die sind echt cool. :) Hoffentlich bin ich auch im Oma-Alter mal so glücklich und zufrieden wie die Mädels aus der Spinnstube...

Schönes Wochenende!
eure Tiffany



Freitag, 25. Mai 2012

stricken vs. nähen

Nähen

Naja, mein liebstes Hobby wird es bestimmt nicht, aber dennoch habe ich in den letzten Wochen einen Nähkurs besucht.
Es hat mir zwar Spaß gemacht und ich freue mich auch total über die Tasche, die mir wirklich gut gefällt. Aber... 

ich stricke lieber. Das macht mir einfach mehr Freude. Es ist "bequemer" im Sessel zu sitzen und zu stricken, als am Boden Stoff zuzuschneiden, am Tisch zu nähen oder am Ende die ganzen Reste aufzuräumen. :)

Stricken- gefällt mir.

Genäht habe ich in einem wirklich herzlichen Lädchen in Walldürn: Wollstueble Pilsner
Wobei die Hompepage nicht annähernd so liebevoll ist, wie der Laden.
Geleitet wurde der Kurs von der Tapferen Schneiderin, Frau Wagner. Respekt. Die weiß, wie man näht! ;)

Schönes, sonniges Wochenende!
Mit viel Zeit für euer Lieblingshobby!
Liebe Grüße,
Tiffany

Dienstag, 22. Mai 2012

die verstrickte Dienstagsfrage

immer am Dienstag, eine Strickfrage vom Wollschaf.
Diese Woche:
Wie haltet ihr es denn eigentlich mit der Maschenprobe? Strickt ihr brav vor jedem Projekt eine Maschenprobe? Und wascht und spannt ihr die dann auch? Oder verzichtet ihr auf Maschenproben und strickt drauf los (in der Meinung, es wird schon irgendwie hinkommen)?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

Maschenprobe, das Synonym für Anschnallen beim Autofahren, Boden abkleben beim Wände streichen, Kleidung vorm Kaufen anprobieren, ... :)
Oder: das brauchen nur Anfänger, Spießer und Langweiler?!

Ich bin der Meinung, dass man sich die Zeit nehmen sollte, um eine Maschenprobe zu erstellen. Es ist auf jeden Fall vernünftig. Schließlich will man mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit an einem neuen Projekt arbeiten.

Aber. Wenn man die Wolle dann erst mal angeschlagen hat, will man unbedingt gleich richtig loslegen. Das ist wie an meinem Geburstag. Die Geschenke möchte man doch auch gleich aufpacken und nicht erst eine Woche später... Ungeduld.

Und diese Ungeduld ist die Ursache, warum ich meistens drauf los stricke. Öfter hatte das auch schon zur Folge, dass ich den Anfang wieder aufziehen musste. Aber es hätte doch sein können, dass es wieder mal ohne Maschenprobe klappt...

Vernüftig. Langweilig oder klug?
Dürft ihr entscheiden!
Liebe Grüße,
eure Tiffany

Sonntag, 20. Mai 2012

Sommer im Garten

Sommerentrelac im Garten

 

Zwei Nadeln, ein Faden und eine Idee. 

 

Jetzt braucht man nur noch Zeit und Geduld. Damit etwas selbst gemachtes entsehen kann. Mit jeder Masche die man strickt, jeder Reihe, jedem Musterstatz den man geschafft hat, bemerkt man, wie man etwas erschafft. Das ist ein gutes Gefühl. 
Platz nehmen im Sommergarten. Zwischen Bienen, einer grünen Hecke und vielen Blumen. Blumen, die in wunderschönen Farben blühen und lächeln.

Entrelac macht mir mit jedem Projekt das ich stricke mehr freude. Die Wirkung des Musters ist so lebendig und umfassend. Als könnte man sich darin verlieren.

Ich freue mich schon sehr auf den VHS Kurs, wenn ich, anderen Mengschen, mit beigeisterung erklären darf, wie man es strickt.

Aber jetzt schnell zurück in den Sommergarten um zu stricken und um die herrliche Sonne zu genießen.

Schönen Sonntag mit viel Zeit zum stricken und viel Freude!
Eure Tiffany



Samstag, 19. Mai 2012

Die Schaf-Story Teil -Sechs-

 Glückliche Hühner!

Samson und Löwenzahn


Die beiden Schafe finden die -Schaf-Story- auch ganz lustig, deshalb schauen sie heute mal vorbei.

Oft nenne ich sie nicht die Schafe, sondern die Hühner. Ich finde das passt gut zu den beiden. Hühner. Weil manchmal sind sie einfach frech und haben nur quatsch im Kopf, da passt Hühner einfach besser als Schaf. :)
Heute liegen sie den ganzen, sonnigen Tag auf der Wiese und freuen sich, dass sie Schafe sind und nichts zu müssen. Das Leben als Schaf ist wirklich beneidenswert. Ich würde sofort tauschen. --Statt stricken, Wolle produzieren-- 



Zum Thema Wolle produzieren und verarbeiten, habe ich heute ein Bild von einer Kardiermaschine ausgesucht. Die Lose Wolle wird von Rolle zu Rolle übertragen und ergibt am Ende ein Fließ, dass man dann zum Faden verspinnen kann.
Man muss dazu nicht unbedingt so eine rießige Maschine haben. Das funktioniert auch mit zwei Kämmen, die mit Nadeln besetzt sind.

Bisher hat jeder die Augen verdreht, wenn ich gesagt habe: "Ich spinne." :)

Nächste Woche: Tiffany am Spinnrädle

Schönes Wochenende!
Freut euch über die Sonne!
Liebe Grüße,
eure Tiffany

Dienstag, 15. Mai 2012

Sassy Socks - Entrelac in Runden



Entrelac
- The Essential Guide to Interlac Knitting -

Inspiriert von Rosemary Drysdale habe ich gerade Sassy Socks auf den Nadeln.







Entrelac in Runden für ein Paar Socken. Drei Farben, das Garn von Zitron, Trekking.

Und stricken fühlt sich einmal mehr an, wie Joga für die Seele. :)

 
Liebe Grüße,
eure Tiffany




Samstag, 12. Mai 2012

Die Schaf-Story Teil -fünf-

Die  mühsame Verarbeitung der Wolle

Nach der ersten Schur von Löwenzahn wollte ich unbedingt Wolle von meinem Schaf verstricken. Aber wie funktioniert der Weg vom Schaf zum Pullover?

Um aus der geschorenen Rohwolle einen oder mehrere Knäuel zu bekommen, machte ich mich also auf die Suche nach jemandem, der mir das erklärt.

Gestartet bin ich in der Nähe von Schwäbisch Gmünd bei der Landwerkstatt Klotzenhof. Dort habe ich an einem Samstag ausführlich gelernt, wie man Wolle sortiert, wäscht, nach dem Waschen für das Kardieren vorbereitet um sie anschließend zu kardieren.
Auch wenn ihr keine eigene Wolle habt, aber an diesem Thema interessiert seid, kann ich euch den Klotzenhof empfehlen! Das war wirklich sehr spannend und ich habe sehr viel über Wolle lernen können.

Wollfasern sind sehr empfindlich. Sie reagieren auf die Temperatur des Wassers, die direkte Sonne und verfilzen sich schnell, wenn man beim waschen nicht geschickt damit umgeht.
Zuerst sortiert man die geschorene Wolle. Man sucht sich die schönste Wolle aus, sortiert kurze Fasern und Schmutz aus. Beim Waschen verwendet man sehr warmes Wasser und ein wenig fettlösendes Spülmittel. Die Wolle wird ganz schnell blütenweiß - anstrengend ist, all die winzig kleinen Heu reste auszusortieren.

Wenn so ein Schaf sich vorstellen könnte, was man alles aus seiner Wolle machen kann, dann würde es sich bestimmt freuen! :)

Dananch muss die Wolle trocken. Da die Fasern nach dem waschen leicht verfilzen, muss man sie dann locker auseinander ziehen, damit sie anschließend kardiert werden können. Kardieren heißt, dass die lose Wolle gekämmt wird und dabei ein Fließ entsteht. Und dann kann man sie gut verspinnen.

Mehr zur Kardiermaschine gibt es nächste Woche!

Liebe Grüße,
eure Tiffany